Mit einem besonderen Porträtkonzert würdigen langjährige Weggefährten den Komponisten und Festivalmacher Stefan Streich zu seinem 65. Geburtstag. Seit mehr als drei Jahrzehnten prägt Streich die Berliner Szene für Neue Musik – als Komponist ebenso wie als künstlerischer Leiter des Festivals für Neue Musik Klangwerkstatt Berlin.
Das Konzert rückt sein kompositorisches Schaffen in den Mittelpunkt: eine Musik von großer Konzentration und Klarheit, die auf das Wesentliche zielt und das Hören selbst zum Gegenstand macht. Fern von Effekten und schnellen Botschaften entstehen poetische Klangräume, in denen Wahrnehmung, Erinnerung und Gegenwart miteinander in Beziehung treten. Das Programm versammelt Werke aus den vergangenen 25 Jahren – vom Streichtrio »Kontur Weg« über das Duo »Gran Duo« bis zu den großformatigen Ensemblewerken »Dunkelschwarz« und »Lerche, Spur und Geister«.
Gestaltet wird der Abend vom ensemble mosaik, das mit dem Komponisten seit vielen Jahren eng verbunden ist. Im atmosphärischen Raum des Kühlhaus Berlin entsteht so eine Hommage an einen Künstler, dessen kompromisslose und zugleich zutiefst menschliche Haltung die Neue Musik in Berlin nachhaltig geprägt hat.
Das Konzert wird gefördert durch die inm – initiative neue musik berlin.
Programm:
Hörhilfe (2011) Performance mit Publikum
Moment und Zustand 1 (2016) nach Franz Schubert, Streichquartett Nr. 15 G-Dur, Thema 1. Satz, für Violine, Viola, 2 Violoncelli
Gran Duo (2021-2023) (Auszüge) für Bassflöte/Flöte und Violoncello
Kontur Weg (2001-2006) für Violine, Viola, Violoncello
Pause
Dunkelschwarz (2014) für Violoncello und vier Holzbläser
Lerche, Spur und Geister (2019-2020) für mikrophoniertes Ensemble
Besetzung
Kristjana Helgadottir – Flöten, Christian Vogel – Klarinetten, Simon Strasser – Oboe, Martin Losert – Saxophon, Ernst Surberg – Klavier, Chatschatur Kanajan – Violine, Karen Lorenz – Viola, Mathis Mayr, Niklas Seidl – Violoncello
Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten
Kontakt/ Vorbestellung: info@nina-ermlich.de
Foto © Olesia Saienko

